• Von vagen Plänen zu baureifen Projekten

    Mangelhafte Tools und ineffiziente Abläufe sollten nicht darüber entscheiden, welche Solarprojekte tatsächlich gebaut werden. Die Projektentwicklung geht auch intelligenter.

Wir haben uns zu lange mit mangelhaften Abläufen abgefunden

David Trainavicius gründete PVcase, nachdem er selbst miterlebt hatte, wie spontane Designänderungen wochenlange Arbeit und wertvolles Kapital verschlingen. Ein Jahrzehnt später verlieren Solar-Teams immer noch Zeit und Kontext durch isolierte Software-Tools und manuelle Schnittstellen. “Von vagen Plänen zu baureifen Projekten” ist unser Aufruf zur Veränderung – für einen einheitlichen Weg von der ersten Standortbewertung bis zur betriebsbereiten Anlage.

Warum aus vagen Plänen keine baureife Projekten werden

Die Neuausrichtung in der Solarprojektentwicklung beginnt mit der Erkenntnis, an welchen Stellen Projekte an Dynamik verlieren.

Die Branchendaten verdeutlichen das Ausmaß der Herausforderung:
46%

der Solarfachleute geben an, dass mindestens die Hälfte ihrer Projekte nie die Bauphase erreicht.

Die durchschnittliche, selbsteingeschätzte Erfolgsquote liegt dagegen bei 62 %

Wo vague Pläne an Schwung verlieren

74%
Projektfinanzierung
70%
Regulatorische Vorgaben
55%
Netzanschluss

Was verhindert den Schritt zur Baureife?

01

Fragmentierter Software-Stack

Sobald Projektdaten zwischen getrennten Plattformen übertragen werden, geht entscheidender Kontext verloren. Bei einem durchschnittlichen Solarprojekt kommen mittlerweile 8 verschiedene Software-Tools zum Einsatz – Ingenieure berichten sogar von durchschnittlich 9 Systemen.

8Durchschnittlich genutzte Softwaretools pro Solarprojekt.
02

Mangelnde Transparenz für Entscheidungsträger

Wenn Projektinformationen über lokale Dateien, Tabellenkalkulationen und Spezial-Software verstreut sind, wird es für Führungskräfte extrem schwer zu erkennen, welche Projekte Fortschritte machen, welche Annahmen geändert wurden und wo sich Risiken anhäufen.

03

Gestörte Zusammenarbeit

Solarprojektentwicklung gleicht einem Staffellauf – allerdings mit holprigen Übergaben, bei denen der Stab immer wieder fällt. Wenn Ingenieurwesen, Finanzabteilung und GIS-Spezialisten nicht nach demselben Regelwerk arbeiten, geraten Zeitpläne ins Wanken, die Inbetriebnahme verzögert sich und Teams verlieren Zeit durch vermeidbare Nacharbeiten.

04

Unkontrollierte Projektänderungen

Eine späte Anpassung der Modulspezifikationen sollte ein Projekt nicht aus der Bahn werfen. In fragmentierten Arbeitsabläufen löst jedoch schon eine kleine Änderung eine Welle manueller Nacharbeit aus, die sowohl die technische Präzision als auch den Zeitplan gefährdet.

05

Grenzen universeller Software

Branchenfremde Standard-Tools verarbeiten Daten ohne die für Solarprojekte erforderliche Tiefe. Teams behelfen sich mit manuellen Umwegen, was das Risiko veralteter Informationen, technischer Fehler, zeitintensiver Korrekturen und Verzögerungen drastisch erhöht.

Grundsätze der Projektsicherheit

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